The Call (Film)

The Call ist ein US-amerikanischer Triller aus dem Jahr 2013, der in Deutschland unter dem Titel „The Call – Leg nicht auf!“ veröffentlicht wurde. Der Thriller handelt von einem entführten Mädchen und dem Versuch seiner Rettung durch die Mitarbeiterin einer Notrufzentrale.

The Call - Leg nicht auf!
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The Call – Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte

Halle Berry spielt in The Call die Hauptrolle. Sie hat die Rolle der Notfalltelefonistin Jordan Turner übernommen. Die Rolle des Entführungsopfers Casey Welson spielt Abigail Breslin, die schon im Alter von 11 Jahren für eine Nebenrolle (für Little Miss Sunshine) bei den Oscars nominiert wurde. Regie bei The Call führte Brad Anderson. Drehorte für den Film waren Los Angeles und Santa Clarita. Ein Einkaufszentrum in Burbank diente als Kulisse für die Entführung von Casey.

Handlung & Story vom Film The Call

Jordan Turner ist Telefonistin in der Notrufzentrale der Polizei von Los Angeles. Eines Tages bekommt sie einen Anruf von Leah Templeton. Das Mädchen ist alleine zu Hause, als dort eingebrochen wird. Jordan beruhigt das Mädchen und sagt ihr, wie sie sich verhalten soll. Plötzlich bricht die Verbindung zwischen Turner und dem Mädchen ab. Sie versucht, Leah zurückzurufen, doch der Einbrecher hört das Telefonklingeln und findet so Leah, die sich unter dem Bett versteckt hat. Einen Tag später findet die Polizei die Leiche von Leah an einem anderen Ort.

Jordan fühlt sich schuldigt und ist traumatisiert. Ein halbes Jahr später: Jordan arbeitet mittlerweile als Ausbilderin in der Notrufzentrale. Gerade zeigt sie neuen Telefonisten ihren Arbeitsplatz, als bei einer neuen, noch unerfahrenen Notfalltelefonistin ein Anruf eingeht. Casey Welson hat bei ihr angerufen. Sie sagt, sie sei entführt worden und ist in Panik. Die junge Telefonistin weiß nicht, wie sie in der Situation handeln soll. Deshalb übernimmt Turner trotz ihres Traumas den Anruf. Sie kann Casey beruhigen und erfährt, dass das Mädchen im Parkhaus eines Einkaufszentrums entführt wurde und nun aus dem Kofferraum eines fahrenden Autos anruft. Sie ruft mit einem Prepaid-Handy an, das keine GPS-Signale aussendet.

Daher versuchen Jordan und Casey zusammen, Strategien zu entwickeln, um das Auto auffindbar zu machen. Casey tritt ein Rücklicht heraus und winkt durch das Loch. Tatsächlich gelingt es ihr so, eine Autofahrerin auf sich aufmerksam zu machen. Auch diese ruft nun bei der Notrufzentrale an. Sie fährt näher an das Entführerauto heran, um den Täter besser beschreiben zu können. Dieser bemerkt sie jedoch und gibt Vollgas. Die Autofahrerin kann sich nur noch das – allerdings gestohlene – Kennzeichen merken. Der Täter fährt in der Folge kreuz und quer durch die Stadt. Jordan, die immer noch telefonisch in Verbindung mit Casey steht, weist diese an, Farbe, die sie im Kofferraum gefunden hat, zu nutzen, um sie durch das Loch zu gießen und so eine Spur zu legen.

Auch das bemerkt wieder ein Autofahrer. Er macht den Entführer darauf aufmerksam. Beide Autos halten auf einem Parkplatz an. Auch der Fahrer dieses Autos wird misstrauisch und wählt die Nummer des Notrufs. Gerade als sein Anruf entgegengenommen wird, schlägt der Entführer die Scheibe ein und schlägt den Fahrer mit einer Schaufel bewusstlos. Den vermeintlichen Toten legt der Entführer zu Casey in den Kofferraum und fährt dann weiter Richtung Santa Clarita Hills. Kurze Zeit später kommt der Mann wieder zu sich und wird hysterisch. Der Entführer hält an, steigt aus und ersticht ihn mit einem Schraubenzieher. Er fährt wieder weiter, muss aber kurz darauf an einer Tankstelle halten, um zu tanken. Casey gelingt es, den Tankwart auf sich aufmerksam zu machen.

Auch das bemerkt der Entführer. Er übergießt den Tankwart mit Benzin und setzt ihn in Flammen. Gleichzeitig finden Ermittler Fingerabdrücke beim zurückgelassenen Auto auf den Scherben einer Flasche mit Betäubungsmitteln. Diese Fingerabdrücke passen zu Michael Foster, einem medizinischen Assistenten. Er wird als potentieller Entführer von Casey Welson zur Fahndung ausgeschrieben. Die Fahnder fahren zu Fosters Haus und finden dort ein Foto des Ferienhauses der Familie an der Wand. Fosters Ehefrau erzählt den Ermittlern, dass ihr Mann das Ferienhaus gerade renoviert. Foster ist mittlerweile in Santa Clarita Hills angekommen. Casey fleht ihn an, sie aus dem Kofferraum des Autos zu holen.

Foster findet das Handy in ihrer Hosentasche und sieht, dass dort seit 90 Minuten ein Gespräch läuft. Er meldet sich am Handy und hört Jordan Turner, die ihn bittet, dem Mädchen nichts zu tun. Darauf antwortet er „Das habe ich schon“ und Jordan erkennt, dass er der Mann ist, der damals Leah Templeton umgebracht hat. Jordan Turner fährt nach Feierabend zum Ferienhaus von Foster. Beamte hatten es Stunden zuvor schon durchsucht, allerdings ohne Erfolg. Sie hört einen klappernden Fahnenmast. Dies erinnert sie daran, dass sie ein ähnliches Geräusch während des Notrufes gehört hat. Jordan entdeckt eine Bodenluke, die zu einem unterirdischen Raum führt.

Dort findet sie mehrere Skalps von blonden Frauen. Foster hat sie gesammelt, da sie ihn an seine an Krebs verstorbene Schwester erinnern. Gerade ist er dabei, Casey, die er betäubt hat, die Kopfhaut abzutrennen. Jordan gelingt es, Foster mit einem Perückenständer k.o. zu schlagen und Casey zu befreien. Jordan kommt jedoch schnell zu sich und er versucht, Jordan zu ertränken. Casey kann Foster mit einem Messer im Gesicht verletzten und beide Frauen gelingt es, bis zum Ausgang des unterirdischen Raumes zu kommen. Foster folgt ihnen zwar, aber Casey kann ihm eine Schere in den Rücken rammen.

Schließlich stößt Jordan Foster zurück in den unterirdischen Raum. Anschließend sieht man Foster gefesselt auf einem Operationsstuhl. Jordan und Casey drohen ihm, ihn dort zurückzulassen. Auf seine Antwort „Das darfst du nicht!“, entgegnet Jordan mit dem Satz „Das habe ich schon.“ In der letzten Szene sieht man, wie Jordan nach dem Verlassen der unterirdischen Grube den Notruf wählt.

Fazit & Kritiken zum Film The Call

The Call erhielt eher gemischte bis schlechte Kritiken. Es geht in dem Triller nicht darum, den Täter zu finden. Der Täter ist praktisch von Anfang an bekannt. Es ist eher ein Katz- und Mausspiel. Ganz wichtig für den Thriller ist die Zusammenarbeit von Jordan und Casey. Beide sind auf ihre Weise an verschiedenen Orten gefangen (Casey im Kofferraum, Jordan auf ihrer Dienststelle), müssen zusammenarbeiten, um den Entführer zur Strecke zu bringen.

Dem Film geht die Glaubwürdigkeit am Schluss verloren, als Jordan ihren Schreibtisch verlässt, um sie selbst auf die Suche nach dem Entführer zu machen. „Natürlich“ findet sie innerhalb weniger Minuten die Hinweise, die die gesamte Polizei von Los Angeles die ganze Zeit nicht gefunden hatten und bringt den Täter zur Strecke.

Weiterführende Links und Quellen

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